Vorträge für Lehrerinnen und Lehrer

Alle Vorträge finden in Haus Grashof (C) statt.

09:00 UhrIngeborg-Meising-Saal
Marcus B. Wagner:
Mathematik zum Anfassen
10:00 UhrRaum C20
A. Hoffkamp; A. Henning; T. Rohwedder:
Grenzwerte anschaulich – Wege zum Ableitungsbegriff

Ingeborg-Meising-Saal
M. Henk:
Mathe – was nun?

Raum C24
E. Zorn:
Zaubern mit Mathematik
11:00 UhrRaum C20
I. Lehmann:
Fabelhafte Fehler in der Mathematik

Ingeborg-Meising-Saal
A. Schwenk:
Bachelor-Absolventen berichten aus dem Berufsfeld nach dem Mathematik-Studium

Raum C24
F. Buckel:
Mathematik-CD der Internetbibliothek für Schulmathematik

Mathematik zum Anfassen

09:00 Uhr, Ingeborg-Meising-Saal

Marcus B. Wagner

Marcus B. Wagner (Marie-Curie-Gymnasium Hohen Neuendorf)

Mathematik zum Anfassen und Selbermachen! Mit einfachen Experimenten, für die in der Regel nicht mehr als Papier, Schere und Kleber nötig sind, werden mathematische Phänomene greifbar.

Angeregt durch zahlreiche Lehrerfortbildungen zu den Exponaten im Mathematikum Gießen, einem mathematischen Mitmachmuseum, entstand eine Sammlung von vielfach erprobten und kurzweiligen Experimenten. Dabei wurde auf möglichst einfache Handhabung Wert gelegt, so dass diese leicht in der Schule umgesetzt werden können.

Im Rahmen des Vortrages wird eine Auswahl von Experimenten präsentiert und es besteht die Möglichkeit, selbst einiges auszuprobieren: Von Klassikern, wie dem Möbiusband in mehreren Varianten, bis zu geometrischen Körpern, Knobelspielen und Zahlentricks. Es werden unterschiedliche mathematische Themenfelder aufgegriffen. Als Ausblick wird vorgeführt, wie Alltagsmathematik am Rande der Wahrnehmbarkeit zum Hörerlebnis werden kann und so das eigene Umfeld neu entdeckt wird.

Viele der Experimente sind sowohl im regulären Unterricht als auch in Vertretungsstunden von der Grundschule bis zur Oberstufe einsetzbar. Dazu werden die mathematischen Bezüge aufgezeigt und Anregungen zum Einsatz in der Schule gegeben.

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Grenzwerte anschaulich – Wege zum Ableitungsbegriff

10:00 Uhr, Raum C20

Dr. Andrea Hoffkamp

Dr. Andrea Hoffkamp, Andre Henning, Dr. Thorsten Rohwedder
(Humboldt Universität zu Berlin)

Wie kann die Differentialrechnung verständnisbasiert unterrichtet werden, wenn die Bildungsstandards und Rahmenlehrpläne eine systematische Behandlung ihres fachlichen Fundaments, der Grenzwerte, nicht mehr vorsehen? In unserem Vortrag stellen wir verschiedene unterrichtserprobte Ansätze vor, die ein inhaltlich-anschauliches Verständnis des Grenzwertbegriffs bei der Behandlung des Ableitungsbegriffs fördern sollen: Andrea Hoffkamp erklärt die Möglichkeiten, die das Zoomen in einen Funktionsgraphen bietet und stellt das „Funktionenmikroskop 2.0” vor, Thorsten Rohwedder widmet sich der Frage, was eigentlich eine momentane Änderung sein soll (wo sich doch im Moment gar nichts ändert?!), und Andre Henning ergründet, wie der Grundgedanke der linearen Approximation im Unterricht hilfreich sein kann.

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Mathe – was nun?

10:00 Uhr, Ingeborg-Meising-Saal

Prof. Dr. Martin Henk
Foto: TU Berlin/PR/Philipp Arnoldt

Prof. Dr. Martin Henk (Technische Universität Berlin)

Welche Berufsmöglichkeiten eröffnet ein Mathematikstudium? MathematikerInnen sind universell einsatzbar und von der Industrie heiß begehrt, aber oft sind die vielfältigen, innovativen und spannenden Einsatzbereiche von MathematikerInnen und ihre exzellenten Berufschancen nicht bekannt. Im Gegensatz zu einem Studium der Informatik, Jura, Ingenieurwissenschaften usw. ist mit einem Mathematikstudium kein klares Berufsbild verbunden. Dies führt leider auch dazu, dass sich mathematisch interessierte SchülerInnen gegen ein Studium der Mathematik entscheiden.

In dem Vortrag werden einige der (fast unendlich vielen) Facetten des Berufsbild MathematikerIn aufgezeigt.

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Zaubern mit Mathematik

10:00 Uhr, Raum C24

Erhard Zorn

Erhard Zorn (Technische Universität Berlin)

Bei Zauberkunststücken denken die meisten an Tricks, die auf Geschicklichkeit und Geschwindigkeit beruhen oder eine raffinierte Apparatur verwenden. Wir schauen uns dagegen mathematische Zaubertricks an. Mit einfachen Hilfsmitteln, wie einem Kartenspiel, lassen sich verblüffende Effekte erzielen.

Um die zugrunde liegende Mathematik zu verstehen, sind Schulkenntnisse ausreichend. Die Tricks eignen sich, um eine Unterrichtsstunde aufzulockern; mit manchen lässt sich ohne große Vorbereitung eine Vertretungsstunde bestreiten.

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Fabelhafte Fehler in der Mathematik

11:00 Uhr, Raum C20

Priv.-Doz. Dr. Ingmar Lehmann

Priv.-Doz. Dr. Ingmar Lehmann (Humboldt Universität zu Berlin)

Auch Mathematiker machen Fehler. Neben lustigen und intelligenten Irrtümern gibt es auch solche Fehler, die nicht mehr zum Schmunzeln sind. Schadenfreude stellt sich ein, wenn Juristen peinliche Begründungen liefern. Es werden sowohl typische als auch skurrile Beispiele aus den verschiedenen Teilgebieten gebracht, gewürzt mit Fehlern, die selbst großen Mathematikern unterlaufen sind.

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Bachelor-Absolventen berichten aus dem Berufsfeld nach dem Mathematik-Studium

11:00 Uhr, Ingeborg-Meising-Saal

Prof. Dr. Angela Schwenk

Prof. Dr. Angela Schwenk (Beuth Hochschule für Technik Berlin)

Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss. So heißt es in der Theorie der Bologna-Reform. Dass es zu dieser Theorie auch eine gelebte Praxis gibt, davon werden Bachelor Absolventen der Beuth Hochschule aus Ihrem Berufsalltag berichten. Dabei wird sich zeigen, dass der Beruf nach einem Mathematik-Studium viele Facetten bietet.

Prof. Schwenk wird die Absolventen interviewen, dabei werden u. a. folgende Fragen beantwortet:

  • Wie war Ihre Stelle ausgeschrieben? Wurden Mathematiker/innen gesucht?
  • Machen Sie noch Mathematik?
  • Brauchen Sie die im Studium vermittelten Programmierkenntnisse?
  • Wie hilft Ihnen Ihr Studium bei der Arbeit? Inhaltlich und über das inhaltliche hinausgehend?
  • Arbeiten Sie allein oder im Team?
  • Was haben Ihre Teammitglieder studiert?

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Mathematik-CD der Internetbibliothek für Schulmathematik

11:00 Uhr, Raum C24

Friedrich Buckel

Friedrich Buckel (Schulleiter des Internatsgymnasiums Schloss Torgelow i. R., www.mathe-cd.de)

Basiswissen, Unterrichtshilfen für Lehrer: In über 600 Texten auf 22.000 Seiten vermittelt diese CD Mathematik für die Klassen 5 bis über das Abitur hinaus. Didaktisch bestens aufbereitete Texte zu den Themen der Lehrpläne, im Unterricht einsetzbare Einführungen, Aufgabensammlungen und alle Tricks, die ein Mathelehrer in 35 Jahren angesammelt hat.

Das Referat soll aufzeigen, wie man mit der Mathe-CD seinen Unterricht bereichern und neue Unterrichtsformen entwickeln kann, dazu gehört auch der Einsatz im Intranet (z. B. Moodle-Systeme).

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